Delphi-Portierung: Delphi-Anwendungen nach C# und .NET

Ihre Delphi-Anwendung läuft seit Jahren und steckt voller Fachwissen. Doch die Komponenten veralten, und Delphi-Entwickler werden selten. Wir portieren Ihre Software nach C# und .NET. Schritt für Schritt, mit moderner Oberfläche und ohne dass Ihr Betrieb stillsteht.

Warum Delphi-Anwendungen jetzt umziehen

  • Entwickler fehlen. Neue Kolleginnen und Kollegen lernen C#, Java oder Python, kaum noch Delphi. Wer den Code kennt, geht oft bald in Rente.
  • Komponenten ohne Hersteller. Viele Anwendungen hängen an Zusatzkomponenten für Tabellen, Berichte oder Datenbanken, die niemand mehr pflegt.
  • Alte Datenbankzugriffe. Die Borland Database Engine (BDE) wird seit vielen Jahren nicht mehr weiterentwickelt. Ältere Anwendungen nutzen sie trotzdem.
  • Unicode und 64 Bit. Anwendungen aus der Zeit vor Delphi 2009 arbeiten mit ANSI-Zeichenketten und laufen nur als 32-Bit-Programm.
  • Sicherheit und CRA. Für Produkte, die Sie verkaufen, verlangt der Cyber Resilience Act Sicherheitsupdates und eine Software-Stückliste. Mit alten Komponenten ist das schwer.

Portieren oder Delphi aktualisieren?

Nicht jede Delphi-Anwendung muss nach .NET. Delphi wird weiter gepflegt. Hat Ihr Team Delphi-Wissen und soll es behalten, kann der Umstieg auf eine aktuelle Delphi-Version der günstigere Weg sein. Fehlen die Entwickler oder soll die Software mit anderen .NET-Systemen zusammenwachsen, lohnt sich C#. Wir sagen Ihnen offen, was in Ihrem Fall passt.

Was aus Ihrer Delphi-Anwendung wird

  • Formulare. VCL-Formulare werden zu einer neuen Oberfläche mit WPF oder WinForms, auf Wunsch auch zu einer Webanwendung.
  • Datenbankzugriff. BDE, dbExpress oder FireDAC werden zu Entity Framework oder ADO.NET. Ihre Datenbank bleibt oder zieht auf SQL Server, MariaDB oder PostgreSQL um.
  • Berichte. Berichte aus QuickReport oder FastReport bauen wir mit einem aktuellen Berichtswerkzeug nach.
  • Fachlogik. Wir übertragen sie nach C# und sichern sie mit automatischen Tests ab.
  • Übergang. Solange beide Welten laufen, binden wir vorhandene Delphi-DLLs aus C# an. So gelingt die Umstellung Modul für Modul.

So gehen wir vor

  1. Bestandsaufnahme. Units, Formulare, Komponenten, Datenbank und Schnittstellen erfassen.
  2. Verhalten festhalten. Ergebnisse der alten Anwendung mit echten Daten aufzeichnen, als Maßstab für die neue.
  3. Prototyp. Ein Modul zuerst portieren, damit Sie Oberfläche und Technik früh sehen.
  4. Modul für Modul. Jedes Modul geht einzeln in Betrieb.
  5. Schulung. Auf Wunsch schulen wir Ihr Team in C# und .NET.

Beispiel: Messgerätesoftware von Delphi nach C#

Ein Messgerätehersteller nutzte seit Jahrzehnten eine selbst entwickelte Delphi-Software. Nach Beratung, Planung und einer Schulung vor Ort portieren wir sie in einem agilen Team mit zehn Personen nach C#, WPF, MariaDB und Entity Framework. Die neue Software ist intern bereits im Einsatz. Zum Projekt

Der Einstieg: Modernisierungs-Check

Im Modernisierungs-Check analysieren wir Ihren Delphi-Code, schlagen eine Zielarchitektur vor und rechnen aus, ab wann sich die Portierung lohnt. Sie erhalten einen Analysebericht mit Zielarchitektur, Wirtschaftlichkeitsrechnung und Stufenplan. Der Modernisierungs-Check kostet 3.490 € zum Festpreis zzgl. MwSt. Beauftragen Sie danach das Folgeprojekt, rechnen wir 50 % des Paketpreises an.

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Häufige Fragen zur Delphi-Portierung

Geht das automatisch?

Teilweise. Werkzeuge übersetzen einfachen Code, aber nicht die Oberfläche und nicht die Komponenten. Wir nutzen sie dort, wo sie Zeit sparen, und prüfen das Ergebnis mit Tests.

Wie lange dauert eine Delphi-Portierung?

Das hängt vom Umfang ab. Kleine Anwendungen ziehen in Wochen um, große Systeme in Stufen über Monate. Den Zeitplan erhalten Sie mit dem Stufenplan aus dem Modernisierungs-Check.

Können unsere Kunden die alte Version weiter nutzen?

Ja. Die Delphi-Version bleibt in Betrieb, bis die neue alle Funktionen hat.

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