Optische Prüfung: Qualitätskontrolle mit Bildverarbeitung

In der Produktion entscheidet oft ein Blick, ob ein Teil gut ist. Ein Kratzer, ein fehlendes Bauteil, ein falsches Maß. Menschen ermüden bei dieser Arbeit, eine Kamera nicht. Wir entwickeln die Software, die Ihre Teile optisch prüft und das Ergebnis an Ihre Anlage meldet.

Was eine Kamera prüfen kann

  • Oberflächen. Kratzer, Dellen, Verfärbungen und die Beschaffenheit von Flächen.
  • Vollständigkeit. Sind alle Bauteile da, richtig montiert und richtig ausgerichtet?
  • Maße und Lage. Abstände, Durchmesser und Positionen, im Bild oder in 3D.
  • Beschriftung. Aufdrucke und Etiketten lesen und mit den Sollwerten vergleichen.

Klassische Bildverarbeitung oder KI

Viele Prüfaufgaben löst die klassische Bildverarbeitung schnell und nachvollziehbar, über Kanten, Konturen, Helligkeit und Muster. KI lohnt sich, wenn Fehler sehr unterschiedlich aussehen oder sich kaum beschreiben lassen. Dann braucht es genug Beispielbilder. Was zu Ihrer Aufgabe passt, entscheiden wir mit Ihnen anhand Ihrer eigenen Bilder.

Was zu einer Prüflösung gehört

  • Kamera und Objektiv, passend zu Teilegröße, Takt und geforderter Genauigkeit.
  • Beleuchtung. Das richtige Licht macht oft mehr aus als der beste Algorithmus.
  • Prüfsoftware mit den Algorithmen, zum Beispiel auf Basis von OpenCV.
  • Anbindung an Ihre Steuerung, Ihre Datenbank oder Ihr Prüfprotokoll.
  • Oberfläche für Ihre Mitarbeiter zum Einrichten, für Grenzwerte und Auswertungen. Mehr dazu unter Benutzeroberflächen.

So gehen wir vor

  1. Machbarkeit klären. Wir testen mit Ihren Beispielbildern, ob die Kamera erkennt, was sie soll.
  2. Kamera und Licht wählen. Erst wenn das Bild stimmt, lohnt sich die Arbeit am Algorithmus.
  3. Prototyp. Der Algorithmus prüft echte Teile, und Sie sehen Erkennungsrate und Grenzen.
  4. Einbinden und übergeben. Wir binden die Prüfung an Ihre Anlage an, dokumentieren sie und schulen Ihr Team.

Der Einstieg: Machbarkeitsstudie Bildverarbeitung

In der Machbarkeitsstudie werten wir Ihre Beispielbilder aus und bauen einen Prototyp des Algorithmus, klassisch oder mit KI. Sie erhalten einen Studienbericht mit Erkennungsrate, Grenzen und Empfehlungen zu Kamera, Licht und Software. Die Machbarkeitsstudie kostet 3.900 € zum Festpreis zzgl. MwSt. Alle Pakete finden Sie bei den Einstiegspaketen.

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Häufige Fragen zur optischen Prüfung

Wie viele Beispielbilder brauchen Sie?

Für die Machbarkeitsstudie genügen meist Bilder einiger guter und fehlerhafter Teile. Ein KI-Verfahren braucht deutlich mehr Beispiele. Die sammeln Sie oft nebenbei im laufenden Betrieb.

Arbeiten Sie mit unserer vorhandenen Kamera?

Ja, wenn sie für die Aufgabe geeignet ist. Wie wir Kameras an Ihre Software anbinden, lesen Sie unter Kamera-Anbindung.

Was passiert mit den Prüfergebnissen?

Die Software meldet gut oder schlecht an Ihre Anlage und speichert Bilder und Messwerte. So können Sie jede Prüfung später nachvollziehen.

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Schicken Sie uns gern ein paar Beispielbilder Ihrer Teile. Wir melden uns schnell und beraten Sie unverbindlich. Telefon +49 761 28522110 oder über das Kontaktformular.

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