Bildverarbeitung im Labor: Software für Life Sciences und Laborgeräte

Im Labor entstehen täglich unzählige Bilder. Mikroskopaufnahmen, Fluoreszenzbilder, Bilder aus Analysegeräten. Wer sie von Hand auswertet, verliert Zeit und Vergleichbarkeit. Wir entwickeln Software, die Labor- und Gerätebilder automatisch auswertet. Für Forschungslabore und für Hersteller von Laborgeräten.

Biologie und Informatik in einem Team

In unserem Team arbeiten Kolleginnen und Kollegen mit Studium und Promotion in den Lebenswissenschaften. Sie verstehen, was im Labor passiert, und übersetzen es in Software. Projekte hatten wir unter anderem in der Zellbiologie, der Molekularbiologie, der Medizinforschung, der Bioinformatik und in der Entwicklung von Laborgeräten.

Was wir auswerten

  • Zellen erkennen und zählen. Auch in dichten Proben und bei schwankender Bildqualität.
  • Merkmale finden. Zellen mit bestimmten Eigenschaften oder labortechnisch markierte Zellen.
  • Fluoreszenz messen. Leuchtende Punkte, Tröpfchen oder Kammern finden, messen und zählen.
  • Mikroskopbilder auswerten. Formen, Größen und Verteilungen, vergleichbar über viele Proben.

Software für Laborgeräte

Für Hersteller entwickeln wir die Software ihrer Geräte. Die Anbindung von Kameras und Sensoren, die Auswertung der Bilder, die Bedienoberfläche und den Export der Ergebnisse. Mehr dazu unter Kamera-Anbindung und Benutzeroberflächen.

Ein Beispiel: einzelne Zellen finden

In der Einzelzell-Genomik wird das Erbgut einzelner Zellen untersucht. Dafür müssen Zellen einzeln aus einer Lösung isoliert werden. Geräte wie Zelldrucker erledigen das mit Hilfe von Software. Bilderkennung findet dabei einzelne Zellen und Zellen mit bestimmten Merkmalen, bevor sie isoliert werden. Genau solche Aufgaben lösen wir.

Projektbeispiel: digitale PCR

Wie Bildverarbeitung bei der Analyse von DNA hilft, zeigt unser Projektbeispiel zur digitalen PCR.

Laborgeräte und der Cyber Resilience Act

Laborgeräte mit Software fallen in der Regel unter den Cyber Resilience Act. Ausgenommen sind In-vitro-Diagnostika, für sie gelten eigene Regeln. Was das für Ihr Gerät bedeutet, lesen Sie unter Cyber Resilience Act.

Der Einstieg: Machbarkeitsstudie Bildverarbeitung

In der Machbarkeitsstudie werten wir Ihre Labor- oder Mikroskopbilder aus und bauen einen Prototyp des Algorithmus, klassisch oder mit KI. Sie erhalten einen Studienbericht mit Erkennungsrate, Grenzen und Empfehlungen zu Kamera, Licht und Software. Die Machbarkeitsstudie kostet 3.900 € zum Festpreis zzgl. MwSt. Alle Pakete finden Sie bei den Einstiegspaketen.

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