Manche Aufgaben lassen sich im flachen Bild nicht lösen. Wie hoch ist ein Teil, wie groß sein Volumen, wo genau liegt es im Raum? Dafür braucht es 3D-Daten. Wir entwickeln Software, die Szenen dreidimensional erfasst und Objekte darin erkennt und vermisst.
Woher die 3D-Daten kommen
- Stereokameras. Aus einem Bildpaar berechnen wir die Tiefe jedes Bildpunkts und rekonstruieren die Szene.
- Laserscanner und Laserlinien. Sie liefern Punktwolken mit hoher Genauigkeit, auch von großen Objekten.
- 3D-Kameras. Sie nehmen Bild und Tiefe gleichzeitig auf, etwa für Roboter und schnelle Abläufe.
Was wir damit lösen
- Vermessen. Längen, Höhen, Abstände und Ebenheit, ohne das Teil zu berühren.
- Volumen berechnen. Zum Beispiel von Schüttgut, Bauteilen oder Behältern.
- Objekte erkennen und klassifizieren. Aus Bildern und aus 3D-Punktwolken.
- Lage bestimmen. Wo liegt ein Teil, und wie kann ein Roboter es greifen?
- Modelle erzeugen. Aus Messdaten entstehen Modelle für CAD und Simulation.
Wie die Auswertung abläuft
Zuerst kalibrieren wir die Sensoren, damit die Messung stimmt. Dann filtern wir Rauschen und Ausreißer aus den Daten, trennen Objekte vom Hintergrund und gleichen sie mit Sollformen oder CAD-Modellen ab. Dafür nutzen wir bewährte Bibliotheken wie OpenCV und die Point Cloud Library (PCL) und ergänzen eigene Algorithmen, wo die Standardverfahren nicht reichen.
Beispiel aus unserer Forschung
In unserer Forschung zur Robotik erkennt eine Kamera unbekannte Objekte im Raum, damit ein Roboterarm sie greifen kann. Wie das funktioniert, beschreiben wir im Beitrag Objekterkennung mit KI und Bildverarbeitung.
Der Einstieg: Machbarkeitsstudie Bildverarbeitung
In der Machbarkeitsstudie werten wir Ihre Bilder oder Punktwolken aus und bauen einen Prototyp des Algorithmus, klassisch oder mit KI. Sie erhalten einen Studienbericht mit Erkennungsrate, Grenzen und Empfehlungen zu Kamera, Licht und Software. Die Machbarkeitsstudie kostet 3.900 € zum Festpreis zzgl. MwSt. Alle Pakete finden Sie bei den Einstiegspaketen.
Mehr aus unserem Fachwissen
- 3D-Punktwolken auswerten: Objekte erkennen und vermessen
- Machbarkeit in der Bildverarbeitung prüfen: Kamera, Licht, Algorithmus
- KI auf dem Gerät statt in der Cloud: Bildverarbeitung auf Embedded-Hardware
Häufige Fragen zur 3D-Vermessung
Wie genau wird die Messung?
Das hängt von Sensor, Abstand und Oberfläche ab. Glänzende oder dunkle Flächen sind schwieriger als matte. Wie genau Ihre Aufgabe gelöst werden kann, klären wir in der Machbarkeitsstudie mit Ihren Daten.
Können Sie mit den Daten unseres Scanners arbeiten?
Ja. Wir lesen Punktwolken in gängigen Formaten ein oder binden den Scanner direkt an Ihre Software an.
Können die Ergebnisse ins CAD?
Ja. Wir entwickeln auch CAD-Software und übertragen Messergebnisse und Modelle in Ihr CAD-System.
Sprechen Sie uns an
Beschreiben Sie uns kurz, was Sie messen möchten. Wir melden uns schnell und beraten Sie unverbindlich. Telefon +49 761 28522110 oder über das Kontaktformular.
